Benefizkonzert für die Kinder-Direkthilfe Korschenbroich

Besser Gemeinsam: Zu Gunsten der Kinder-Direkthilfe Korschenbroich fand in der Netzwerkkirche St. Marien ein besonderes Konzertereignis statt. Der ehemalige (A-) Kirchenmusiker und heutige Referatsleiter der Landeshauptstadt Düsseldorf Gregor Nachtwey und sein Sohn Raphael (16) hatten dazu eingeladen.

Auf zwei digitalen Klavieren präsentierten die beiden Duisburger Titel des Erfolgskomponisten Ludovico Einaudi. Das Besondere: Zu den Stücken wurden Videoszenen projiziert. In dem Videomaterial, von den Nachtweys in monatelanger Kleinstarbeit recherchiert und zusammengetragen bzw. selkbst gefilmt, ging es um Achtsamkeit, innere Einkehr und unter anderem Naturverbundenheit. Der größte Teil der Stücke des Abends enstammte dem Einaudi-Zyklus Islands-Essential.

Um die Projektion kümmerte sich Alexander Nachtwey, um die Tontechnik Gregor Lipperheide und Sebastian Riegert. Karl-Heinz Göris, Vorsitzender der Kinder-Direkthilfe, bedankte sich für das Engagement der Nachtweys und stellte das Projekt des Korschenbroicher Vereins, ein Zuhause für Straßenkinder in Ghana, dem Publikum vor.

Das Spendenziel erhielt am Ende des Abends ein Rekordergebnis mit 891,50 EUR, mittlerweile aufgerundet auf 900 EUR. Ein dickes Dankeschön an alle Spender!

Hier ein Artikel dazu aus der RP-Online.

Zu Besuch in Bolgatanga

Was sich in drei Jahren alles entwickeln kann, wenn man mit einem guten Konzept, engagierten Menschen vor Ort und wirksamer Unterstützung auf ein gemeinsames Ziel hinwirkt!!! Mit dieser bestätigenden und ermutigenden Einsicht kehrte am 21. November eine beeindruckte Delegation der Kinder-Direkthilfe Korschenbroich von ihrem Besuch in Bolgatanga in Ghana zurück.

Zusammen mit meinem Stellvertreter Dr. Klaus Hintzen, seiner Frau Hiltrud und Dr. Lothar Schmitz hatten wir uns am 14. Nov. auf den Weg zu unseren Projektpartnern gemacht. Fred Amenga, der Leiter des Centre for Child Development (CCD) hatte für die 5 Tage vor Ort ein dichtes und durchaus anstrengen
des Programm organisiert, das uns
einen vertieften Einblick in die 
praktische Arbeit und deren Ergebnisse ermöglichte.

Nach einem herz
lichen und fröhlichen Empfang gab es
großen Jubel über zwei Koffer mitgebrachter Spielsachen und Geschen
ke.

Der Kontakt mit den Kindern war sehr schnell hergestellt und ihre Fröhlichkeit ließ die Anstrengungen der Anreise schnell vergessen. Die gute Stimmung im CCD, der respektvolle Umgang der Kinder untereinander, das gute Verhältnis zu den Mitarbeitern im Haus, all das waren für uns sichere Hinweise, dass die Kinder sich wohlfühlen und hier gut entwickeln können.
In den nächsten Tagen erhielten wir einen vertieften
Einblick in typische Fragestellungen, die sich aus Herkunft und meist schrecklichen Vorerfahrungen 
ergeben, mit denen die Kinder im CCD aufgenommen
werden. Die verschiedenen Elemente der Konzeption 
fügen sich zu einem überzeugenden Gesamtbild: 
Ausgehend von einem verlässlichen und sicheren 
sozialen Rahmen mit guter Versorgung im CCD, erhalten die Kinder die Chance, in ein geordnetes Leben zurückzufinden.

Der regelmäßige Schulbesuch ist hier
bei natürlich unverzichtbar. Wir besuchten einige Kinder in der Grundschule. 
Man sieht sie auf dem Bild in ihren 
Schuluniformen, die sie stolz und brav 
tragen. Im Gespräch mit der Schullei
terin erfuhren wir, dass sie sich gut in 
die Schulgemeinde einfügen und durch
weg normale Schülerinnen und Schüler 
sind.
Sehr bewegend war auch der Besuch in zwei 
Sekundarschulen, in denen ehemalige Kinder
nun erfolgreich auf ihre berufliche Zukunft 
hinarbeiten. Hier trafen wir Ruth, die Klaus 
und ich schon vor drei Jahren im CCD kennen
gelernt hatten. Sie berichtete stolz, dass sie 
Journalistin werden will und demnächst ihr 
Studium beginnt. 

Schließlich gab‘s dann nach fünf
Tagen das Abschlusstreffen mit 
Bischof Alfred Agyenta, der uns
seine Grüße und ein großes 
Dankeschön an alle Korschenbroicher mit auf den Weg gab. 
Wir erhielten zum Abschied 
einen farbenfrohen Rucksack, 
gefüllt mit den traditionellen 
handgearbeiteten Roben, wie 
sie zu festlichen Anlässen getra
gen werden. Ob wir sie zu 
Pfingsten präsentieren werden, ist noch nicht endgültig entschieden.
Wir würden uns freuen, wenn Sie die Arbeit der Kinder-Direkthilfe und die Kinder in Bolgatanga mit einer Spende unterstützen: 


Sparkasse Neuss IBAN DE42 3055 0000 0000 4227 09

Ihr Karl-Heinz Göris

35. Pfingsttombola

Wir bedanken uns bei allen Spendern der Preise und bei allen Unterstützern der 35. Pfingsttombola 2018. Alle Lose konnten verkauft werden! 12.500 Euro können wir für die Projekte in Bolgatanga weitergeben.

Hier nun die Gewinnliste der Pfingsttombola als PDF-Datei.

Ausgabe der Gewinne:

Pfarrzentrum St. Andreas, Kirchplatz 2a, 41352 Korschenbroich an Samstagen 26.05., 02.06., und 09.06.2017 jeweils von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Weihnachtsbrief 2017

Liebe Freunde und Wohltäter der Kinder-Direkthilfe Korschenbroich,

mit dem Hilfsprojekt „Kinder-Hoffnung-Bolgatanga“ hat die Kinder-Direkthilfe Korschenbroich sich zum Ziel gesetzt, das Centre for Child Development (CCD) in Bolgatanga, einer Stadt in der Nordostprovinz Ghanas, in seiner Entwicklung wirkungsvoll zu unterstützen. Alle Spenden, die uns von oft langjährigen treuen Freunden und Wohltätern anvertraut werden, gehen ungekürzt in dieses Projekt.

In und um Bolgatanga, einer ohnehin klimatisch und wirtschaftlich benachteiligten Region, laufen viele Kinder und Jugendliche Gefahr, jeglichen sozialen Halt zu verlieren; sie landen auf der Straße und geraten oft in die Fänge unterschiedlichster krimineller Machenschaften: Kinderhandel, Arbeitssklaverei und Missbrauch sind die grausamen Folgen.

Das in der Trägerschaft der katholischen Diözese Bolgatanga-Navrongo arbeitende CCD mit seinen Sozialarbeitern und Helfern stemmt sich wirkungsvoll gegen diesen grausamen Kreislauf.  Hier erhalten entwurzelte und gefährdete Kinder ein neues Zuhause mit neuem sozialen Halt und damit eine Perspektive für ein gutes Leben. Darüber hinaus leisten die Mitarbeiter der Einrichtung wichtige Unterstützung durch Beratung und Präventionsarbeit in Familien, in denen ein Abgleiten in soziale Verwahrlosung droht.

Dem Leiter der Diözese, Bischof Alfred Agyenta, liegt der Einsatz für die Kinder und Jugendlichen besonders am Herzen. Er hat mich gebeten, folgende Zeilen an Sie weiterzugeben:

Liebe Freundinnen und Freunde der Kinder-Direkthilfe,

seit unserem Besuch in Korschenbroich ist nun schon ein Jahr vergangen. Ganz fest geblieben ist die Erinnerung an die herzliche Aufnahme die wir erlebt haben, das beeindruckende Engagement der Verantwortlichen und Mitglieder der Kinder-Direkthilfe Korschenbroich und die breite Unterstützung vieler Wohltäterinnen und Wohltäter. Es ist eine Verbindung entstanden, die uns mit großer Freude und der festen Hoffnung erfüllt hat, dass unsere Arbeit für die Kinder hier in Bolgatanga mit starker Rückendeckung weitergehen kann. Diese Freude und Hoffnung beflügelt die Anstrengungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier für ein menschenwürdiges Leben unserer Kinder im CCD und in den betreuten Familien ihr Bestes geben. Wir fühlen uns verpflichtet jedem Kind, das in unsere Mitte kommt, eine realistische Zukunftschance zu eröffnen. Das können wir weiter aus der Gewissheit schaffen, dass wir auf Ihre Großzügigkeit zählen dürfen.

In wenigen Tagen beginnt die Adventszeit, in der wir uns hoffnungsvoll auf das Weihnachtsfest vorbereiten. Ich wünsche Ihnen für diese Zeit ruhige und friedliche Tage in der Erwartung und Vorfreude auf das Geburtsfest unseres Herrn Jesus Christus.

In tiefer Dankbarkeit und im Gebet mit Ihnen verbunden

Unsere Partnerschaft mit den Verantwortlichen in Bolgatanga, mit denen uns inzwischen eine herzliche Freundschaft verbindet, ist auf längere Zeit angelegt. Das beinhaltet unsere Verantwortung, die finanzielle Basis für die wichtige Arbeit vor Ort mit abzusichern.

Wir tragen die Hoffnung und zählen darauf, dass die Freunde und Unterstützer der Kinder Direkthilfe Korschenbroich unser Engagement auch weiterhin mittragen werden.

Im Namen aller Mitglieder der Kinder-Direkthilfe Korschenbroich wünsche auch ich Ihnen eine gesegnete Adventszeit, in der Sie Auszeiten finden mögen, die von den Aufregungen und Anstrengungen des hektischen Treibens vor den „Festtagen“ unberührt bleiben. Lassen Sie sich stattdessen von der hoffnungsvollen Botschaft berühren, die dem Weihnachtsfest ursprünglich ist.

Aus der Hoffnung und Zuversicht kann die Kraft und der Mut erwachsen, die wir brauchen, um gute Aussichten entstehen zu lassen: Gute Aussichten für die Menschen, die auf Sie hoffen. Sowohl hier bei uns, aber auch in Bolgatanga, wo vergessene und zurückgelassene Kinder und Jugendliche mit Hilfe engagierter und liebevoller Menschen wieder neuen Mut und neue Kraft aufnehmen können, um ihrem Leben eine Wende zu geben.

Ihnen und Ihren Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Start in das Jahr 2018 in Gesundheit, Zufriedenheit und Frieden

 

Karl-Heinz Göris

Vorsitzender