Bericht und Planungsgedanken aus dem Centre for Child Development (CCD)

Zeitraum 1. Halbjahr 2017

Residential Programm für die Kinder im Haus des CCD

Aktivitäten

Oberste Zielsetzung dieses Programms ist die Einrichtung, der Unterhalt und die Weiterentwicklung des Kinderheims für die Straßenkinder und die benachteiligten Kinder in der Upper East Region von Ghana. Dazu gehört im Wesentlichen Unterbringung, Versorgung mit Lebensmitteln, verhaltenstherapeutische Beratung, Überwachen der Schulbesuche sowie Sicherung der täglichen Bedürfnisse. Eine hohe Priorität haben natürlich die hygienischen Verhältnisse in dem Kinderheim, die durch eine regelmäßige Reinigung sichergestellt werden. Mit Ausnahme von Reparaturen der Abflusssysteme und Erneuerung der Glühbirnen sowie der entsprechenden Wandhalterungen konnten noch keine weiteren Wartungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Die wöchentliche Ausgabe der Lebensmittel und der Haushaltsartikel innerhalb des Kinderheims ist nachhaltig verbessert worden. Eine hohe Priorität hat die Einbindung der Kinder bei der Ausgabe der Lebensmittel, bei der Auswahl sowie bei der Zubereitung der Mahlzeiten. Soweit möglich, werden die Wünsche der Kinder berücksichtigt.

Ein weiteres 5-jähriges Zwillingspaar, das gemeinsam mit der 15 Jahre älteren Schwester aus Gwane im Nabdam-Distrikt der Upper East Region stammt, ist vom Kinderheim aufgenommen worden und wird ab September diesen Jahres die Schule besuchen.

Die monatliche Versorgung der Kinder mit Hygieneartikeln wie Zahnpasta und -bürsten, Seife etc. und die vierteljährliche Ausstattung mit neuer Kleidung wurden nachhaltig verbessert. Darüber hinaus wird von den Kindern ebenfalls das Angebot zur verhaltenstherapeutischen Beratung mit dem Projektleiter angenommen. Diese monatliche Beratung zielt darauf ab die Kinder auf ihr zukünftiges Leben vorzubereiten.

Zum Ende des Schuljahres 2016/2017 konnten sich alle Kinder für die nächste Stufe ihres Studienprogramms qualifizieren.

Neue Maßnahmen

Der Computer-Raum/die Bibliothek werden jetzt von den Kindern genutzt.

Das Educational-Programm

Aktivitäten

Hauptziel unseres Berufsorientierungsprogramms ist es, die Jugendlichen bei der Suche nach einem geeigneten Beruf anzuleiten und sie so auf den späteren Berufsalltag vorzubereiten.  Während der routinemäßigen Besuche der Grund- und weiterführenden Schulen werden die Leistung und das Verhalten der Schüler gemeinsam mit den Verantwortlichen diskutiert.

Im Berichtszeitraum haben alle 27 Schüler die Abschlüsse erfolgreich bestanden und sind in die jeweils nächste Stufe ihrer Ausbildung übernommen worden.

Einige Zahlen, auf die wir stolz hinweisen möchten: Sechs der insgesamt 13 Schüler der Senior High School haben überdurchschnittliche, die übrigen durchschnittliche Ergebnisse erzielt. Für sieben Jugendliche im tertiären Bildungsbereich wurden die Studiengebühren übernommen. Ein Jugendlicher hat einen Abschluss als Lehrer, zwei als Krankenschwester erzielt. Charles A. hat als Jahrgangsbester seiner Schule eine Auszeichnung erhalten.

Herausforderungen

Es bereitet immer größere Schwierigkeiten, die Kosten der tertiären Ausbildung zu finanzieren.

„Home Based Care“- Programm zur familiären Wiedereingliederung

Aktivitäten

Die wesentlichen Maßnahmen, die im Rahmen dieses Programms erfolgreich durchgeführt wurden, sind:  Haus- und Schulbesuche, Versorgung mit Lebensmitteln und Schulmaterialien.  Alle Kinder wurden in einem Quartal sowohl zuhause als auch in der Schule besucht, erforderliche Materialien zum Besuch der Schule bereitgestellt.

Ein paar Beispiele:

Seit seinem erfolgreichen College-Abschluss hat Simon als Vollzeit-Lehrer gearbeitet. Julius und Donatus stehen kurz vor ihrem Abschluss als Gemeinde-Krankenpfleger.

Alfred A., Mubarik A., Gabriel N., Sixtus A. und Andrew A. warten auf ihre Bewerbung für die tertiäre Ausbildung im nächsten Studiengang, müssen aber noch einige schriftliche Arbeiten abliefern. Patience A., Mercy, Joel und Richard haben sich für den tertiären Bildungsgang beworben und warten auf ihre Zulassung. Martin, Philemon, und Gideon  haben im Mai diesen Jahres ihr SHS Studienprogramm abgeschlossen, während Debora, Emmanuel, Edward und Augustine noch in ihrem dritten Jahr des gleichen Studiengangs sind.

Herausforderungen

Familienbasierte Unterstützungsprogramme erfordern Nachhaltigkeitselemente. Für die Betreungsgruppe müsste dringend ein eigener Raum zur Verfügung stehen.

Neue Maßnahmen

Die Beratungen bezüglich Resettlement in den Familien werden ständig angeboten.

Unterstützung des Programms gegen Kinderhandel

Aktivitäten

Die wichtigsten Maßnahmen dieses Programms sind:

Besuch auf der Straße oder in ihren Behausungen
Die wöchentlichen Besuche der Straßenkinder zielen ab auf die Schaffung eines  förderlichen Umfelds zur Zusammenarbeit mit den bekannten Straßenkindern, die Identifizierung von neuen Straßenkindern, die Suche nach geeigneten Unterkünften, um letztendlich diese neuen Fälle effektiv zu bewerten und sie vor einem Kinderhandel zu beschützen. Diese Maßnahmen sind in dem Berichtszeitraum erfolgreich umgesetzt worden.

Normalerweise werden pro Monat vier Tages- und zwei Nachtbesuche abgestattet, eine Ausnahme stellten die Monate Juli und August während der Regenzeit dar.  Diese Besuche werden von der Polizei des Ghana Police Service begleitet. Darüber hinaus tragen diese Besuche auch dazu bei, dass sich die Straßenkinder ihrer Rechte bewusst sind.

Meetings/ Beratung
Im Berichtszeitraum haben 14 Teilnehmer regelmäßig unsere Einrichtung genutzt. Sie wurden wöchentlich mit Toilettenartikeln versorgt und konnten die individuelle Beratung durch das CCD in Anspruch nehmen.

Um auf den starken Anstieg der Migration Jugendlicher in die Städte insbesondere in den Monaten Juli und August vorbereitet zu sein, haben wir die Anzahl der Mitarbeiter zur Prävention von Kinderhandel in den Straßen entsprechend erhöht.

Bewusstseinsförderung der Community
Wir involvieren verstärkt die Street Community in gemeinsame Aktivitäten mit dem Ziel, ein besseres Arbeitsumfeld für die Straßenkinder und unsere Mitarbeiter zu schaffen. Dazu gehört auch die laufende Schulung der Street Community über die Rechte der Kinder, die Auswirkungen des Lebens der Kinder auf der Straße und das Bedürfnis nach konzertierten Aktionen zur Bekämpfung dieser Probleme.

Danksagung:

Das Unterstützungsprogramm des Centre for Child Development ist darauf ausgerichtet die Lebenssituation vieler Kinder und Jugendlicher in unserer Region ständig zu verbessern.

Der Vorstand, die Mitarbeiter, das Management und die gesamte Centre for Child Development-Familie möchten sich beim  Kindermissionswerk und bei der Kinder – Direkthilfe Korschenbroich ganz herzlich für die Unterstützung des CCD bedanken.

TVK erläuft 500 Euro für die Kinder-Direkthilfe Korschenbroich

Sportler des Turnvereins Korschenbroich haben bei einem Waldlauf 500 Euro gesammelt. Organisiert wurde der Spendenlauf von der Breitensportabteilung mithilfe von Lena Bolduan, die gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr beim TVK absolviert.

Durch Lenas persönlichen Einsatz, nahmen zum ersten Mal auch viele Handballer bei einer Breitensport-Aktion teil. So gingen insgesamt über 100 Läufer an den Start am Hoppbrucher Wald. Die Strecke konnte von einem bis fünf Kilometer individuell festgelegt werden. „Wie viele Kilometer am Ende hinter sich gebracht werden, ist egal“, sagte Lena Bolduan, „Hauptsache, ist die Bewegung für den guten Zweck“.

Das Spendengeld erhielt die Kinder-Direkthilfe Korschenbroich, deren aktuelles Projekt „Kinder-Hoffnung-Bolgatanga“ ein Kinderzentrum in Ghana unterstützt. Lena Balduan: „Ich bin sicher, dass der Spendenlauf die richtigen Empfänger erreicht und die Hilfe verantwortungsvoll ankommen wird. Auch danke dafür“.

Bleibt uns noch einmal ein herzliches „Dankeschön“ für das vorbildliche Engagement aller, die, als Organisatoren oder als „Bewegte für den guten Zweck“ dieses tolle Ergebnis zustande gebracht haben.

Scheckübergabe TVK Korschenbroich

Karl-Heinz Göris und Carmen Zimmermann

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Die diesjährige Pfingsttombola war rundum ein voller Erfolg. Dass es gelungen ist alle 12 000 Lose zu verkaufen ist dem Engagement vieler einzelner zu verdanken: den vielen Losverkäufern aus den Reihen der Schützen, den Geschäften und Banken, die seit Wochen vor Pfingsten die Lose zum Kauf angeboten und mit ihren Preisen den Anreiz geschaffen haben und dem Tombolateam, das die Vorbereitung und Organisation der gesamten Aktion wie in jedem Jahr geleistet hat.

Durch die Großzügigkeit der Preisspender und Stifter im Hintergrund kann im Ergebnis nun ein Betrag von 12 000 € in die Finanzierung der Projekte überwiesen werden.

Herzlicher Dank natürlich auch an alle Loskäuferinnen und -käufer, die bereitwillig ihre Geldbörse geöffnet haben, um dem guten Zweck zum Erfolg zu verhelfen.

Im Namen aller Kinder und Jugendlichen in Bolgatanga, die unsere Hilfe so dringend brauchen und im Auftrag unserer Partner in Bolgatanga:

Vielen herzlichen Dank an alle.

 

Karl-Heinz Göris  

Pfingsttombola

Gewinnliste der 34. Pfingsttombola

Wir bedanken uns bei allen Spendern der Preise und bei allen Unterstützern der 34. Pfingsttombola 2017. Alle Lose konnten verkauft werden! 12.000 Euro können wir für die Projekte in Bolgatanga weitergeben.

Hier nun die Gewinnliste der Pfingsttombola als PDF-Datei.

Ausgabe der Gewinne:

Pfarrzentrum St. Andreas, Kirchplatz 2a, 41352 Korschenbroich an Samstagen 10.06., 17.06., und 24.06.2017 jeweils von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Erster Besuch in Bolgatanga

 Zu Besuch im „Centre for Child Development“ in Bolgatanga

Ein Reisebericht von Karl-Heinz Göris

Nach langer Vorbereitung und beeindruckenden Komplikationen beim Bemühen um eine Einreiseerlaubnis starteten wir, mein Stellvertreter Dr. Klaus Hintzen und ich, am 22.11.2015 zu unserer 1. Besuchsreise nach Bolgatanga in Ghana.  (*) Wir sind buchstäblich gut geimpft und gespannt, was uns erwartet.

Die Anreise verläuft mit überflüssigen Überraschungen: Nach rund 16 Stunden und mit vier Stunden Verspätung um 00:30 Uhr die Ankunft auf dem Flughafen der Hauptstadt Accra. Und dann: Mein Koffer ist ab Istanbul nicht mitgeflogen; der Koffer mit den Geschenken und Mitbringseln für die Kinder und meine eigens zusammengestellte Expeditionskleidung ist nicht auf dem Gepäckband. Nach der ersten Verärgerung und Ratlosigkeit bin ich froh, wenigstens eine Notausstattung im Handgepäck dabei zu haben!

Wie wohltuend dann, von jemandem freundlich in Empfang genommen zu werden: Schwester Regina Ignatia heißt uns mit einem strahlenden Lächeln willkommen, obwohl Sie, in dauernder Ungewissheit über die tatsächliche Ankunftszeit, über 4 Stunden am Flughafen gewartet hat. Es dauert bis nach 02:00 Uhr, bis die Formalitäten am Gepäckreklamationsschalter erledigt sind.

Nach einer kurzen aber doch erholsamen Nachtruhe geht’s am nächsten Tag zunächst weiter mit dem Flieger Richtung Norden, nach Tamale, wo wir pünktlich von Fred Amenga, dem Leiter des Kinderzentrums abgeholt werden. Mit dem Pickup-Geländewagen erreichen wir dann am frühen Nachmittag Bolgatanga. Es ist mit 38 °C warm genug, dennoch bei geringer Luftfeuchtigkeit gut verträglich.

Mit großer Spannung sehen wir dem 1. Besuch des „Centre for Child Development (CCD)“ entgegen. Im Eingangsbereich des Zentrums werden wir schon erwartet und dann beginnt ein turbulentes und  Trommel- und Tanz-Happening.

Trommeln und Tanzen – schnell und wild …

….begeistern die älteren Herren aus Deutschland

Bei der unwiderstehlichen Freundlichkeit und Herzlichkeit der Kinder ist der Kontakt schnell hergestellt. Als wir zu verstehen geben, dass wir Fußballfachleute sind, werde ich mit Fragen nach dem Fußball in Deutschland und den deutschen Spitzenstars überhäuft. Ich verspreche, beim nächsten Besuch Trikots von „der richtigen“ Mannschaft, von Borussia Mönchengladbach, mitzubringen, damit die Kids auf dem Bolzplatz neben dem Haus gut aussehen. Erstaunlicherweise ist bekannt, dass die Borussia in der Champions-League unterwegs ist. Aber auch sonst muss ich viele Fragen über Deutschland und unsere Heimat beantworten.

Fachgespräche über Deutschland und den Fußball …

obwohl Borussia noch nicht zu den Favoriten zählt

Nach Einbruch der Dunkelheit, das ist ganzjährig gegen 18:00 Uhr, verabschieden wir uns und sind froh in der nächsten Nacht sehr lange schlafen zu können.

Am nächsten Tag sind wir eingeladen bei Bischof Alfred Agyenta und dem Leitungsteam, das für die Sozialwerke der Diözese Navrongo-Bolgatanga verantwortlich ist. Es ist sofort eine gute und freundschaftliche Gesprächsatmosphäre da, in der die Fragen und Probleme direkt und unverfälscht besprochen werden können. Wir spüren das große Engagement und die Sorge der Verantwortlichen, aber auch die Dankbarkeit über unser Angebot, ihre Arbeit hier in Bolgatanga auf absehbare Zeit verlässlich zu unterstützen und zu begleiten.

Fachgespräche über Deutschland und den Fußball …

Joe Ayembilla, der Direktor des Sozialwerks informiert über Fakten und Rahmenbedingungen

Die präsentierten Daten und Zahlen zur Ausgangslage in diesem Teil Ghanas verstärken unsere Einschätzung, dass unsere Hilfe hier in einem gut durchdachten und wichtigen Hilfswerk ankommt. Für die verlassenen und verwahrlosten Kinder und Jugendlichen der Straße eröffnet das Kinderzentrum eine große Chance, wieder ein Leben in sozialer Sicherheit zu beginnen, mit Hilfe  der Fürsorge engagierter Helfer und aus der Erfahrung liebevoller Gemeinschaft in diesem Haus.

Von dieser liebevollen und immer auch fröhlichen Gemeinschaft ist auch an den beiden nächsten Tagen viel zu spüren, wenn wir am Nachmittag die Kinder besuchen, nachdem sie aus der Schule zurückgekehrt sind.

Faxen und feixen – wie Kinder überall

Gruppenbild mit Trommel-Action

Mit Fred Amenga, dem Leiter des CCD entwickelt sich in kurzer Zeit eine vertrauensvolle und offene Gesprächsbasis. Wir schildern ihm die für ihn sicher seltsamen Gepflogenheiten des Korschenbroicher Brauchtums so gut wir können. Mir scheint Skepsis angebracht, ob das für ihn so alles nachvollziehbar ist, was wir ihm über Entstehungsgeschichte, Motive und Aktivitäten der Kinder-Direkthilfe und der Korschenbroicher Bruderschaften so erzählen können.

Aus der anderen Perspektive ermöglicht uns Fred Amenga in der verbleibenden Zeit so weit wie möglich einen Einblick in die Lebensumwelt und  Alltagsbedingungen der Familien  auf dem Lande. Immer wieder geht es durch kleine Dörfer, in denen uns eins besonders auffällt: viele, viele Kinder, die in farbenfrohen Schuluniformen die Schulen besuchen und uns immer wieder freundlich zuwinken. Etwas anders das Leben und Treiben in der Kleinstadt Bolgatanga, wo die Menschen auf einfachen und turbulenten Märkten ihre Produkte zum Kauf anbieten: Früchte, lebendes Geflügel und Kleintiere, Lederwaren, handgeschneiderte Textilien und sonstige Waren des täglichen Gebrauchs.

Geflügelmarkt in Bolgatanga

Auf der Hauptgeschäftsstraße in Bolgatanga

Das alles sind für Klaus und mich vielfältige und z.T. auch verwirrende Eindrücke, die sortiert werden wollen. Ganz einig und sicher sind wir uns aber, dass die Lebensumstände und die Muster der Menschen, mit ihnen klarzukommen, wenig Gemeinsames mit unseren europäischen Vorstellungen und Lösungsansätzen haben. Man muss die Menschen hier als die Experten für ihre Lebensform akzeptieren und respektieren. Soviel wird klar: Wir werden das mit unseren Hilfsangeboten  immer beachten und im Blick halten müssen.

Auch die Verabschiedung von den Kinder ist wieder geprägt von Trommeln und Tanzen: Wir erleben die Lebensfreude und Freundlichkeit und bei allen ist viel Dankbarkeit und Hoffnung zu spüren, dass der gute Beginn der neuen Partnerschaft zu einer tragfähigen und erfolgreichen Zusammenarbeit für die nächsten Jahre führen wird.

Ein Gruppenfoto zum Abschied muss sein

Abschied von Fred Amenga am Flughafen von Tamale

Am nächsten Morgen bringt Fred Amenga uns mit dem Pickup zurück zum Flughafen nach Tamale, wo wir die Rückreise nach Deutschland antreten. Schwester Regina hat meinen Koffer inzwischen in Accra gesichert, sie wird unsere Mitbringsel per Paket nach Bolgatanga schicken.

Schwester Regina (rechts)- unsere Retterin in Accra und Schwester Angelina

Schwester Regina (rechts)- unsere Retterin in Accra und Schwester Angelina

Am  Flughafen in Accra verabschieden wir uns dankbar und herzlich von Schwester Regina und ihrer Assistentin Schwester Angelina und begeben uns auf unseren Rückflug über Istanbul nach Düsseldorf.

Nach rund 27 Stunden nimmt uns Jürgen Hüsges, unser Freund und mein erfahrener Vorgänger als Vorsitzender,  am Flughafen in Düsseldorf in Empfang. Etwas erschöpft aber voller Eindrücke und mit vielen guten Gründen zur engagierten Unterstützung der Kinder in Bolgatanga, erreichen wir unser Zuhause.

Zu drei zentralen Fragen unseres Besuchs in Bolgatanga haben wir Klarheit erhalten:

  • Wir haben nun ein Bild von der Wirklichkeit vor Augen, in der die Unterstützung der Kinder-Direkthilfe ankommt.
  • Wir sind nun fest davon überzeugt, dass wir in ein Hilfsprojekt ausgewählt haben, in dem unsere Hilfe für die Kinder und Jugendlichen eine erfolgversprechende Wirkung hat.
  • Wir sind sicher, dass wir allen Spendern und Wohltätern mit Überzeugung empfehlen können, die Kinder-Direkthilfe Korschenbroich e.V. bei ihrem Projekt „Kinder-Hoffnung-Bolgatanga“ weiterhin zu unterstützen.

(*) Die Reisekosten zu Projektbesuchen werden nach der Vereinssatzung immer privat bezahlt. Wir garantieren so, dass die Spenden ungekürzt den Hilfsprojekten zugutekommen.